Anuschka - Idee mit Köpfchen. Studenten entwickeln künstlichen Kopf

 
 


Der Abdruck für die Silikonmaske wird erstellt.



Anuschka mit Haut und Haar



Das darwin21 „Anuschka“-Team mit dem weiblichen Modell





Die beiden Studenten Christian Berger und Niklaus Fischer der Fachhochschule für Technik in Windisch (Schweiz) haben auf der Sonderschau darwin21 der Messe go.automation mit ihrem Projekt „Anuschka“ erfolgreich abgeschnitten. Als einziges von 13 Teams schaffte es „Anuschka“ mit dem Industriepartner ifm electronic in allen drei Bewertungskategorien aufs Podest: 1. Platz bei den Experten, 2. Platz bei der Bewertung durch die Öffentlichkeit und 3. Platz bei der internen Bewertung der Teilnehmenden.

Bei darwin21 ging es darum, künstliche Köpfe zu entwickeln, die über Internet und SMS-Befehle zur Darstellung von Emotionen wie Lachen, Freude, Staunen, Trauer, Ärger und Angst empfangen und verarbeiten können.

Ideen waren gefragt
Zunächst mussten die „Tüftler“ verschiedene Ideen für die Realisierung des Kopfes sammeln und deren Umsetzbarkeit prüfen. Sie wählten in Absprache mit dem Industriepartner ifm electronic einen Ausgangspunkt, der sich als sehr knifflig und herausfordernd entpuppen sollte. Das Konzept sah vor, einen menschlichen Kopf originalgetreu nachzubauen. Die Haut sollte von einer Maske imitiert werden. Die wichtigsten Schädelteile wurden nachgebaut und mit einer Mechanik verbunden. Die einzelnen Bewegungen erzeugten Motoren an den Schädelteilen oder der Maske.

Maskenspezialisten gesucht
Das Team „Anuschka“ war das kleinste Team. Die Mitglieder ließen es sich jedoch nicht nehmen, sämtliche Aufgaben und Probleme selbst zu lösen. Die gesamte Mechanik, Steuerung und Programmierung wurde in Eigenarbeit der Studierenden geplant und realisiert. Einzig zur Herstellung spezieller mechanischer Teile und der Maske wurde auf externe Hilfe zurückgegriffen.

AS-Interface als Steuerungsgrundlage
Der Industriepartner ifm electronic deckt mit seiner Produktpalette sowohl die Positionssensorik und Objekterkennung, Fluidsensorik und Diagnosesysteme als auch den Bereich Identifikations-, Kommunikations- und Steuerungssysteme ab. ifm riet zum Kommunikationssystem AS-Interface als Basis für „Anuschkas“ Steuerungseinheit. Diverse Analog- und Digitalmodule kamen zum Einsatz. Die Einfachheit des Busses garantierte einen geringen Installationsaufwand. Die Steuerung wurde mit dem Standard IEC 61131 programmiert. Da verschiedene Motoren zum Einsatz kamen, wurden sie nicht direkt vom AS-i Bus, sondern über zusätzliche Steuerungseinheiten angesteuert.

Ziel erreicht
Ziel der Arbeit des Teams „Anuschka“ war es, nicht eine Lösung zu präsentieren, die unzählige Features aufweist, sondern vielmehr eine solide Lösung der Aufgabenstellung. Zusätzlich sollten die eingesetzten Komponenten und Technologien bewusst zur Schau gestellt werden.

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