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Selbstzerstörung als letzter Schutz - Datenlöschung bei Notebook-Diebstahl |
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Der Diebstahl eines Notebooks ist ärgerlich. Jedoch weitaus größer als der Hardware-Verlust wiegt die Sorge über die entwendeten Daten.
Eine englische Firma will nun dafür sorgen, dass Diebe nur noch eine leere Festplatte vorfinden.
Die Benutzung von Notebooks ist riskant, nicht nur unterwegs. Selbst wenn die Geräte nie das Büro verlassen und ordentlich weggepackt werden, können sie leicht aus dem Schrank oder Schreibtisch gestohlen werden. Dann sind die sensiblen Firmendaten in Gefahr.
Das Verschlüsseln von Daten bietet schon eine hohe Sicherheit – sofern es konsequent angewandt wird. Ein zugleich alternativer wie ergänzender Weg ist das Fernlöschen der Daten.
Mit „Backstopp“ bietet das britische Unternehmen Virtuity Ltd. ein System an, das bei gestohlenen Notebooks die un-widerrufliche Löschung aller Daten auf der Festplatte veranlasst – automatisch oder per Fernauslösung durch den Anwender. Für die Kommunikation nutzt Backstopp vorrangig die GSM-Technologie. Aber auch andere Verbindungstechniken wie Internet- und Wi-Fi-Verbindungen sowie RFID sollen sich nutzen lassen. Durch RFID können auch ausgeschaltete Geräte, die ein Gebäude oder Gebäudebereich nicht verlassen dürfen, verfolgt werden.
Sobald sich ein Notebook aus dem zuvor definierten Aufenthaltsbereich entfernt, registriert das Backstopp-Kontrollzentrum den Richtlinien-Verstoß.
Es sendet umgehend ein Signal, das die Selbstzerstörung der Daten auslöst. Gleiches gilt, unabhängig von der Position des Geräts, wenn der Besitzer einen Diebstahl meldet. Ausnahmen von den Positionsregeln kann der Benutzer über eine Webkonsole definieren.
Verfügt das Notebook über eine integrierte Webcam, so fertigt es noch Portraits des Diebs an und sendet sie an den rechtmäßigen Besitzer.
Der speziell auf Business-Kunden und Regierungsorganisationen ausgelegte Service kostet 10 britische Pfund pro Gerät und Jahr.
Weiterführende Informationen
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