WiTricity – das Ende des Kabelsalats?

 
 


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Kabelloser Stromtransport rückt näher.
Am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge in den USA arbeiten Forscher an einem System zur kabellosen Stromübertragung. In Zukunft können mobile Geräte wie Handy oder Laptop durch die Luft mit Strom versorgt werden. In der amerikanischen Zeitschrift „Science“ stellte das Forscherteam um Professor Marin Soljacics erste Ergebnisse vor.


Benutzten die meisten Entwickler bisher Radiowellen zur kabellosen Stromübertragung, wählte das Team um Marin Soljacics einen anderen Ansatz.

Zwei Objekte mit gleicher Resonanzfrequenz können Energie effizient austauschen, während sie mit anderen Objekten nur schwach wechselwirken.

Das von den Erfindern WiTricity (Wireless Electricity) genannte Verfahren soll somit unschädlich für andere Organismen sein, da diese nicht die gleiche Resonanzfrequenz aufweisen. Bei einem Experiment in ihrem Labor konnten sie bereits eine 60 Watt Glühlampe aus zwei Metern Entfernung mit Strom versorgen und zum Leuchten bringen. Physikalische Grundlage dazu ist die magnetische Induktion in leitfähigen Spulen.

Sender und Empfänger bestehen dabei je aus einer Kupferspule mit einem Radius von 30 cm. Auf der Resonanzfrequenz von 9,90 MHz wird zwischen den Spulen ein elektrisches Feld von 210 V/m aufgebaut. Eine Sendespule mit 400 W reicht aus, um eine 60 Watt Glühlampe zum Leuchten zu bringen.

In zukünftigen Versuchen hoffen sie, die Effizienz von 15 Prozent auf etwa 40 Prozent steigern zu können.

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